Was an Ihrem Umbautag passiert, was Ihr Bad dafür mitbringen muss, wie abgedichtet wird und was das Ganze kostet. Ohne Werbesprache, in der Reihenfolge, in der es Sie betrifft.
Der Umbau ist keine Badsanierung im klassischen Sinn. Es wird nicht das ganze Bad aufgerissen, sondern gezielt der Bereich getauscht, der im Weg steht: die Wanne. Alles andere – Fliesen, WC, Waschbecken, Leitungsführung – bleibt in aller Regel, wo es ist. Das ist der Grund, warum kein Bauschutt-Container vor der Tür steht und warum Sie nicht ausziehen müssen.
Der Ablauf am Umbautag in der Reihenfolge, in der Sie ihn erleben:
Die ehrliche Antwort lautet: Das hängt davon ab – und wir sagen es Ihnen verbindlich, bevor Sie unterschreiben, nicht danach. Was die Dauer bestimmt:
Was in jedem Fall gilt: Ein Umbau nach diesem Konzept kommt ohne wochenlange Bauzeit aus, weil der aufwendigste Teil einer normalen Badsanierung – Fliesen abschlagen und neu verlegen – komplett entfällt. Den konkreten Zeitplan für Ihr Bad legen wir nach dem kostenfreien Aufmaß fest und stimmen den Termin mit Ihnen ab.
Beim Badumbau entscheidet nicht die Optik über die Qualität, sondern die Abdichtung. Sie liegt unter Duschtasse und Rückwand und sorgt dafür, dass Wasser dort bleibt, wo es hingehört – und nicht in Estrich, Wand oder Decke wandert. Ein Wasserschaden zeigt sich selten sofort; er zeigt sich Monate später, und dann ist er teuer.
Deshalb wird bei uns kein Übergang „so ungefähr" gemacht: Wandanschluss, Bodenanschluss und die Durchdringung am Ablauf sind die drei Punkte, an denen fachgerecht gearbeitet werden muss – und an denen wir nicht sparen. Das ist auch der Unterschied zu einem Umbau, den man „irgendwie" machen lässt.
Wann Sie wieder duschen können, hängt von den eingesetzten Materialien ab – Dichtstoffe und Fugenmassen brauchen unterschiedlich lange, bis sie belastbar sind. Verbindlich sagen wir Ihnen das vor dem Umbautermin und noch einmal bei der Übergabe. Bitte richten Sie sich nach dieser Angabe und nicht nach dem Gefühl: Eine Fuge kann außen längst trocken aussehen und innen noch nicht ausgehärtet sein.
In den allermeisten Bädern ist der Umbau unkompliziert – genau dafür ist das Konzept gemacht. Es gibt aber Punkte, die wir vorher anschauen, damit es am Umbautag keine Überraschung gibt. Beim kostenfreien Aufmaß prüfen wir:
Stellt sich dabei heraus, dass etwas zusätzlich gemacht werden muss, sagen wir es Ihnen an dieser Stelle – also bevor ein Angebot geschrieben wird und lange bevor jemand anrückt. Was dabei den Preis bewegt, steht auf der Förderseite unter „Wann es doch etwas kostet".
Sie wohnen zur Miete? Dann kommt ein organisatorischer Punkt dazu: die Zustimmung der Vermieterseite. Wie Sie die einholen, welche Unterlagen dafür nötig sind und warum der Pflegekassen-Zuschuss auch in der Mietwohnung greift, steht im Abschnitt Bad-Umbau zur Miete.
Der offensichtliche Unterschied: Sie steigen nicht mehr über einen Wannenrand. Die weniger offensichtlichen zeigen sich im Alltag.
Bei anerkanntem Pflegegrad zahlt die Pflegekasse einen Zuschuss von bis zu 4.180 € je wohnumfeldverbessernder Maßnahme – Rechtsgrundlage ist § 40 Abs. 4 SGB XI. Bei der zuzahlungsfreien Variante 1 reicht dieser Betrag in vielen Fällen aus, sodass für Sie nichts übrig bleibt.
Eine Preisliste finden Sie hier bewusst nicht: Was Ihr Umbau kostet, hängt von Variante, Badgröße, Bestand und Zusatzleistungen ab – eine Zahl ohne Aufmaß wäre geraten. Was den Preis treibt, wann ein Eigenanteil bleibt und warum wir erst nach dem Vor-Ort-Termin eine Zahl nennen, haben wir auf der Förderseite ausführlich aufgeschrieben. Aufmaß, 3D-Planung und Angebot sind kostenfrei und unverbindlich.